Ausflugsziele in unserer näheren Umgebung

Wir möchten Ihnen aus der Vielzahl der Sehenswürdigkeiten und Ausflugziele in unserer Gegend sechs (6) in kurzer Form vorstellen.

Gern sind wir Ihnen mit Rat und Tat bei der Auswahl des für sie interessanten Ausflugszieles behilflich.  

Kloster Chorin 

Das Kloster Chorin, gelegen im grünen Herzen Brandenburgs, zählt zu den schönsten Beispielen der norddeutschen Backsteingotik.

Gegründet um 1258 von Zisterziensermönchen, diente das Kloster jahrhundertelang als geistliches Zentrum und Ort der Bildung. Die weitläufige Anlage umfasst imposante Kirchenbauten, Kreuzgänge, Wirtschaftsgebäude und einen malerischen Innenhof. Besonders auffällig sind die kunstvoll gearbeiteten Fenster-Rosetten und die filigranen Bögen, die dem Bauwerk eine lichte und harmonische Atmosphäre verleihen. Nach der Säkularisierung im 16. Jahrhundert verfiel das Kloster zunächst, wurde jedoch im 19. Jahrhundert durch Preußens König Friedrich Wilhelm IV. restauriert.

Heute gilt Chorin als kulturelles Highlight der Region, das mit Konzerten, Ausstellungen und dem berühmten 
Choriner Musiksommer zahlreiche Menschen anzieht. Eingebettet in das UNESCO-Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, lädt die Umgebung zu Spaziergängen und Naturerkundungen ein. Das Kloster erzählt eindrucksvoll von der Baukunst, Geschichte und Spiritualität vergangener Jahrhunderte.

Schiffshebewerk Niederfinow 

Das Schiffshebewerk Niederfinow im Nordosten 
Brandenburgs nahe Eberswalde ist das älteste noch aktive 
Schiffshebewerk Deutschlands und wurde zwischen 1927 und 1934 erbaut. 

Es überbrückt einen Höhenunterschied von etwa 36 Metern zwischen dem Oder-Havel-Kanal und der Oder, ersetzt eine Schleusentreppe und ermöglicht eine zeitsparende Durchfahrt für Schiffe bis zu 85 Meter Länge. Der imposante Stahlbau misst 60 Meter Höhe, 94 Meter Länge und 27 Meter Breite.

Das Herzstück ist eine schwimmende Tragewanne, die von vier Seiltrommeln bewegt wird. Pro Jahr passieren rund 10.000 Schiffe das Hebewerk, das eine zentrale Rolle für die Wasserstraßenverbindung zwischen Berlin und polnischen Häfen spielt. 

Seit 2014 steht das neue Schiffshebewerk Niederfinow Nord daneben, das größere Schiffe aufnehmen kann. Das 
historische Bauwerk ist nicht nur technisch bedeutend, sondern auch ein beliebtes Ausflugsziel und steht unter Denkmalschutz.

Schloss Neuhardenberg

Schloss Neuhardenberg im Osten Brandenburgs zählt zu den schönsten klassizistischen Bauwerken Deutschlands und wurde Anfang des 19. Jahrhunderts von Karl Friedrich Schinkel gestaltet. 

Charakteristisch ist die klare Linienführung, die harmonische Fassade und großzügigen, lichtdurchflutete Säle. 
Besonders eindrucksvoll wirkt der Portikus mit eleganten Säulen. Der Schlosspark, entworfen von Peter Joseph Lenné, erstreckt sich über 21 Hektar mit Rasenflächen, Alleen, alten Bäumen, Teichen und Skulpturen. 

Ursprünglich als Herrenhaus im 18. Jahrhundert erbaut, wechselte das Anwesen mehrfach den Besitzer und wurde im 20. Jahrhundert als Schule, Krankenhaus und Verwaltungssitz genutzt. Nach der Wende erfolgte eine umfassende Sanierung.

Heute ist Schloss Neuhardenberg ein lebendiges Kulturzentrum mit Hotel, Ausstellungen und Veranstaltungen. Die Verbindung aus Architektur und Landschaft macht den Ort einzigartig und inspirierend.

Theater am Rand

Das Theater am Rand in Zollbrücke liegt idyllisch am Ufer der Oder und wurde im Jahr 1997 von dem Schauspieler Thomas Rühmann und dem Musiker Tobias Morgenstern gegründet. Das Konzept verbindet Kunst und Natur: Der 
Zuschauerraum öffnet sich zum Fluss und zur Landschaft, sodass die Bühne oft mit dem Horizont verschmilzt. Das Theater ist aus nachhaltigen Materialien gebaut und legt Wert auf ökologische Verantwortung, beispielsweise durch die Nutzung regenerativer Energien und lokaler Ressourcen.

Das Programm ist vielfältig und reicht von Schauspiel und Musik über Lesungen bis hin zu Performance und Tanz. 
Neben bekannten Künstlern treten auch regionale Talente auf, und das Haus bietet regelmäßig Workshops, 
Gesprächsrunden und offene Formate an. Die Veranstaltungen sind oft ausverkauft, aber dennoch bleibt das Theater ein Ort der Begegnung und des Austauschs, an dem Publikum und Künstler auf Augenhöhe miteinander ins Gespräch kommen.

Ein besonderes Merkmal ist die Atmosphäre: Die Gäste 
werden herzlich empfangen, oft durch die Gründer selbst, und das Theatercafé bietet regionale Spezialitäten und eine entspannte Umgebung. Der Garten lädt zum Verweilen ein, und die Verbindung von Kunst, Kulinarik und Natur macht das Theater am Rand zu einem unverwechselbaren 
Erlebnis. Die Institution trägt maßgeblich zur kulturellen Belebung des Oderbruchs bei und genießt überregionale Anerkennung.

Oderbruch Museum - Altranft

Das Oderbruch Museum Altranft ist ein lebendiges 
Regionalmuseum im historischen Schloss Altranft, das die 
Kulturlandschaft Oderbruch im Osten Brandenburgs präsentiert. 

Besucher erhalten einen umfassenden Einblick in 
Geschichte, Kultur und das Alltagsleben der Region, die durch Wasser, Deichbau und Landwirtschaft geprägt wurde. Die Dauerausstellung zeigt die Entstehung des Oderbruchs durch Trockenlegung im 18. Jahrhundert und beleuchtet Siedlungsgeschichte, Hochwasserschutz, Handwerk und bäuerliche Traditionen. 

Interaktive Stationen und multimediale Präsentationen 
laden zur Erkundung des Zusammenspiels von Menschen und Natur ein. Jährlich wird ein wechselndes Jahresthema gemeinsam mit Bewohnern erarbeitet und in Ausstellungen, Veranstaltungen und Workshops präsentiert. 

Das Museum pflegt engen Kontakt zur lokalen Bevölkerung, sammelt Geschichten und Objekte aus den Dörfern und versteht sich als Plattform für Austausch und Mitgestaltung – als Treffpunkt für alle Generationen im Zeichen des 
kulturellen Erbes.

Europabrücke - Neurüdnitz-Siekierki

Die Europabrücke Neurüdnitz-Siekierki bildet ein Radwegekreuz zwischen Polen und Deutschland und verbindet die beiden Ufer der Oder. Entlang des Flusses verlaufen der Oder-Neiße-Radweg und der »Grüne Oder«-Radweg auf polnischer Seite. Nach Osten führt der Fernradwanderweg »Westliche Seenplatte« über Moryń, Trzcińsko Zdrój und Myślibórz bis nach Pommern, Richtung Berlin verläuft der Oderbruchbahn-Radwanderweg nach Wriezen und weiter bis Strausberg. 

Die ehemalige Eisenbahnbrücke ist seit 2022 als Fußgänger- und Radfahrerbrücke ein beliebter Ausflugsort geworden. Ein Spaziergang über die Brücke ist eine Zeitreise vom meliorierten Oderbruch zum ursprünglichen Sumpfland am Ostufer. Eine Aussichtsplattform und Sitzmöglichkeiten mit Informationstafeln informieren über Geschichte, Flora und Fauna. 

Die Brücke verbindet das Oderbruch mit dem »polnischen Amazonien«, wo Trauerseeschwalben und im Herbst Kraniche zu sehen sind. Östlich schließt der Zehdener Landschaftspark mit historischen Orten an.

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